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Angefangen bei der Imitation von Lauten (6. - 10. Lebensmonat), die sich nach und nach dem Rhythmus der Muttersprache anpassen, bis über Einwortsätze, in denen schon ein einziges Wort die Funktionen von komplexeren Sätzen übernehmen kann (z.B. "Milch": kann bedeuten "Ich habe Hunger" oder "Die Milchflasche ist hingefallen"), kommt es bishin zur Aneinanderkettungen von Worten, wobei einzelne Worte nicht mehr nur für sich betrachtet werden, sondern eine Gesamtheit ergeben und sich aufeinander beziehen. Um sich das Sprechen zu erleichtern, kommt es bei Kindern meist zu Generalisierungen ("sprachliche Überdehnung"), um fehlende Wortkenntnisse zu kompensieren (z.B. Hase = Meerschweinchen/ Hund). Eine weitere Vereinfachungsstrategie besteht darin, Worte beispielsweise zu verkürzen (statt "Elefant" - "Fant"). In der Mitte des 2. Lebensjahres kommt es zur "Wortschatzexplosion" aufgrund des aktiven Kurzzeitgedächtnisses.